Region

Deutschland ist das Land mit der durchschnittlich ältesten Bevölkerung in Europa. Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland bis 2030 wird auf ca. 75 Mio. prognostiziert. Davon werden fast 30% Senioren sein, also 22. Mio. Einwohner. Die Kommunen rechnen mit sinkenden Einnahmen.

Südthüringen mit Rhön ist ausschließlich durch ländliche Strukturen gekennzeichnet und geografisch sehr vielfältig. Die Städte sind klein (ca. 20T Einwohner). Ein Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist in der Regel vorhanden, wobei immer mehr kleine Dörfer nur in einem sehr geringen Umfang an das Netz des ÖPNV angeschlossen sind. Die hier lebende ältere Bevölkerung ist stark mit ihrer Region verwurzelt und möchte auch, so lange es geht, dort bleiben. Die Nutzung von Infrastruktur, Vernetzung mit anderen Menschen, lebensnotwendige und kulturelle Angebote sind in immer stärker werdendem Maße fast nur durch junge und/oder mobile Menschen nutzbar.

Für den Landkreis Schmalkalden Meiningen wird prognostiziert, dass bis 2030 39 % der Bürger im Alter ab 65 Jahre (derzeit 24%) sein werden.
Die Altersgruppe der 20 bis unter 60jährigen sinkt und damit auch das familiäre Selbsthilfepotential (Demografie Steckbrief). Ähnlich sieht es in den Kleinstädten Schmalkalden und Zella-Mehlis aus.

Mit 13,5 Prozent wird im thüringischen Suhl der bundesweit höchste Anteil an Älteren ab 80 Jahre erwartet. Die Bevölkerung dieser strukturschwachen Stadt weist bereits heute das höchste Durchschnittsalter Deutschlands auf. (Demografie Portal)

Profil

Das Innovationsforum soll den Grundstein legen, um die Innovationspotenziale und Innovationskompetenzen in der Region Südthüringen zu einer Allianz zu bündeln.

Ausgehend von den Defiziten der Region soll mit den Partnern ein tragfähiges Konzept für ein Kompetenzzentrum TEDIMA entwickelt werden. Die Kommunikations- und Serviceplattform einschließlich der erforderlichen technischen Lösungen kann durch die Verknüpfung der Akteure, durch Zusammenarbeit von Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verwaltung und Politik dazu beitragen, dass wettbewerbsfähiger Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entstehen. Als soziale und technische Plattform mit den zu erarbeitenden inhaltlichen und technischen Konzepten kann die Markterschließung vorbereitet und abgesichert werden. Das soll durch ein Pilotprojekt nach dem Innovationsforum realisiert werden.

Ziele / Ausblick:

TEDIMA als Kommunikations- und Mediationsplattform (soziale Plattform)

  • Über die soziale Plattform Senioren nicht ausgrenzen, sondern Generationen verbinden!
  • Dialog und die soziale Kommunikation stärken, soziale Bindungen und eine bessere Lebensqualität ermöglichen.

Die Verbindung der sozialen Plattform mit der technischen Plattform:

  • Senkt Barrieren für den Umgang mit der Technik
  • Ermöglicht Senioren und andere, noch „junge“ Nutzer langsam mit der Technik vertraut zu werden, umeinen fließenden Übergang vom aktiven Leben ins ältere Leben ermöglichen
  • Bringt Kommunikation und Technik für das Leben im Alter zusammen
  • Verbindet Dienstleistungen, Angebote und Kommunikation

1.Sozial

TEDIMA als privates soziales und technisches Netzwerk soll zum guten und selbstbestimmten langen Leben von Senioren und Menschen mit Handicap in den eigenen vier Wänden beitragen – und dies zu vorhersehbaren Kosten.

2. Innovativ

Die Kommunikations- und Serviceplattform einschließlich der erforderlichen technischen Lösungen soll durch die Verknüpfung der Akteure, durch Zusammenarbeit von Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verwaltung und Politik dazu beitragen, dass neue wettbewerbsfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entstehen.

3. Marktorientiert

Für die Dienstleister und Produzenten bedeutet das neue / erweiterte Märkte, verbunden mit Arbeitsplätzen. Die identifizierten F+E Potentiale sollen durch die Partner realisiert werden.

Es können neue tragfähige Geschäftsmodelle für neue Märkte entwickelt und abgesichert werden.

Mit einem Pilotprojekt in der Region sollen die entwickelten Ansätze nach dem Innovationsforum umgesetzt werden.

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Mögliche Netzwerkpartner könnten sein:

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Aktuelles

Abschlussveranstaltung

Wir bedanken uns bei allen Referenten und Gästen der Konferenz am 27. und 28.01 in Breitungen für ihr engagiertes Mitwirken am erfolgreichen Verlauf des Innovationsforums. In Kürze erhalten Sie hier Informationen zu den Vorträgen, den Ergebnissen und der Fortführung der Initiative.

Ablauf der Abschlusskonferenz - PDF downloaden

Ergebnisse und Vorträge

EurA Innovation - Ergebnisse und Ausblick
EurA Innovation - Mögliche technische Umsetzung von TEDIMA
LEG - RIS3 in Thüringen
Hochschule Fürth - Geschäftsmodelle und technische Assistenzsysteme
TU Ilmenau - Servicerobotik zur Alltagsunterstützung
Hakisa - the social hub technology
Teleorbit - Modis, das mobile Sicherheitssystem
SOPHIA - zuhause leben mit Sicherheit
AOK - TEDIMA und Telemedizin

Die Konferenz in Bildern

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Presseberichte

Pressebericht in "Freies Wort"
Pressebericht des BMBF

Termine

Abschlussveranstaltung

27.01.2016 - 28.01.2015
Im Schloss Breitungen, Schloß 3, 98597 Breitungen/Werra

Abgelaufene Termine

Tedima - Termine

Kick-of-Meeting TEDIMA

17.09.2015, 13.00 – ca. 18.00 Uhr
ComCenter Brühl, Mainzerhofstr. 10, 99084 Erfurt
Anmeldung per Mail an erika.schmidt@eurainnovation.de oder Fax 03682 40062-11

Download Tagesordnung

Kontakt / Unser Team

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Dirk Schmidt, Niederlassungsleiter
Dipl.-Ingenieur

Ausbildung als Ingenieur Maschinenbau; langjährige leitende Tätigkeit in Unternehmen des Maschinenbaus und der Mechatronik; seit Mai 2010 im Team der EurA als Niederlassungsleiter der EurA Innovation GmbH in Zella-Mehlis; Betreuung der Netzwerke Solavis, Thermie und Zweirad Elektromobilität.

Tedima-Martin Kiesewetter

Martin Kiesewetter
B.Sc. Angewandte Informatik
Hard- und Softwareentwicklung

Arbeitete nach dem Studium der Angewandten Informatik (B.Sc.) mehrere Jahre als Softwareentwickler und Projektleiter bei einem Telematikanbieter in Schweinfurt. Erfahrung in den Bereichen: komplexe Datenbankentwicklung und Webservices. Seit Mai 2014 im Team der EurA Innovation als Leiter Hard- und Softwareentwicklung für eigene Produkte.

Tedima-Rebecca Schlag

Rebecca Schlag
Assistenz der Geschäftsleitung / Projektmanagement EU-Projekte

Nach der Ausbildung zur Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin am SDI-Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München, arbeitete sie vorher als Assistentin des Vorstandes in einem international tätigen Maschinenbaunternehmen, wo sie u.a. auch Erfahrungen hinsichtlich Übersetzungen, Dolmetschertätigkeiten sowie im Vertriebsinnendienst und Produkt Management über viele Jahre sammeln konnte.

Tedima-Rebecca Schlag

Erika Schmidt
Dipl.-Mathematikerin
Innovationsberatung / Projektleitung

Arbeitete nach dem Mathematik-Studium (Dipl.) an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena viele Jahre in großen Betrieben der Industrie, überwiegend in den Bereichen Softwareentwicklung und Datenverarbeitung. Weitere Erfahrungen sammelte sie in der Personalberatung und -vermittlung. Seit 2006 bei der EurA Innovation tätig. Heute verantwortet sie als Schwerpunkt den Bereich Innovationsberatung für F&E Projekte. Gemeinsam mit den Auftraggebern hat sie zahlreiche Förderprojekte erfolgreich begleitet. Die Kunden konnten dabei von der umfangreichen Praxiserfahrung in der Fördermittelberatung profitieren sowie von der Strukturierung und Realisierung von Produkt- und Verfahrensinnovationen.

Tedima-Rebecca Schlag

Rosemarie Reuß
Netzwerkmanagement

Studierte Politikwissenschaften in München, Erlangen und Paris. Traineezeit bei einer internationalen Agrarconsulting in Bonn, Arbeit bei internationalen Organisationen (u.a. DRK und EU Kommission) vor allem zu Fragen der Ernährungssicherung, Umwelt und Entwicklung. Zwischenzeitlich in der Deutschen Botschaft in Paris in Protokoll und Wirtschaftsabteilung und mehrere Jahre als Consultant mit dem Schwerpunkt Politikberatung für große und mittlere Unternehmen tätig. Als Netzwerkmanagerin ist sie für Innovationsberatung zuständig. Sie betreut hierbei Unternehmen, die sich mit der Entwicklung und Vermarktung von lebensmitteltechnologischen Projekten befasst.

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